Krabbenfang

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Eine Delikatesse besonderer Art und einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor der Küstenregion finden wir zu unseren Füßen am Strand. In den Prielen rund um die Insel Borkum wimmelt es nur von Krabben. Eigentlich sind die Krabben ja Garnelen, doch wir kennen diesen schmackhaften Kleinkrebs als Krabbe. Seine natürliche Lebensumgebung ist nicht ein halbes Brötchen mit Majonaise, wie fälschlicherweise behauptet wird.

Mit speziellem Fanggerät gehen wir nun auf Krabbenfang direkt am Hauptstrand der Insel Borkum, gegenüber der Seehundbank „Borkum – Riff“. Mit Schiebhamen bewaffnet, stellen wir den kleinen Krabben nach.

Wir zeigen Ihnen am Strand von Borkum wie schon unsere Vorfahren sich ihr „Krabbenbrötchen“ fingen. Allerdings werden nicht nur Garnelen gefangen, sondern auch allerlei anderes Getier. Dieser Beifang wird ebenfalls genau unter die Lupe genommen und erklärt. Seenadeln, kleine Schollen, Strandkrabben hin und wieder ein Einsiedlerkrebs: Diese und noch viele andere Tiere finden wir im Netz. Am Ende werden alle Tiere, die keine Krabben sind wieder frei gelassen.

Die ursprünglichste Netzfischerei an der Küste ist der Fischfang mit der Schiebhame oder Gliep. Etwa seit dem 14. Jahrhundert ist diese Methode an der Küste Ostfrieslands gebräuchlich. Vor ungefähr 200 Jahren fingen die Menschen an die Nordseekrabbe intensiv zu befischen. Allerdings wurden die ersten Krabben nicht gegessen sondern als Dünger auf die Felder aufgebracht oder als Schweinefutter verwendet.

Machen Sie mit und fangen Sie Ihr eigenes „Krabbenbrötchen“ unter den misstrauischen Augen der Seehunde. Da man beim Krabbenfang am Strand von Borkum ungefähr hüfttief ins Wasser muss, empfiehlt es sich Badezeug, ein Handtuch und Kleidung zum Wechseln mitzunehmen. Der Krabbenfang ist ein Spaß für jung und alt, jedoch recht anstrengend. Deshalb ist es auch sinnvoll Getränke mitzunehmen.